Satzung

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§ 1 Name und Sitz des Vereins
1. Der Verein führt den Namen „Förderverein Kindernotarztdienst München e.V.“.
2. Der Verein hat seinen Sitz in München und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht
München eingetragen.
3. Der Verein wurde am 20.04.2006 gegründet.


§ 2 Zweck des Vereins
1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.
2. Der Verein hat den Zweck, die Belange des öffentlich rechtlichen Rettungsdienstes,
vorrangig des Kindernotarztdienstes München zu unterstützen.
3. Der Verein wird als Förderkörperschaft i.S.d. § 58 Nr. 1 AO tätig. Er beschafft Mittel
und leitet diese an den Träger des Kindernotarztdienstes, die Berufsfeuerwehr
der Landeshauptstadt München, zweckgebunden für die Förderung der Rettung
aus Lebensgefahr im Kindernotarztdienst weiter. Gemeinnützig gefördert werden
sollen:
a) die Bereitstellung von Sachmitteln zur Optimierung der medizinischtechnischen
Ausstattung.
b) die Bereitstellung von Sachmitteln zur Optimierung der fahrzeugtechnischen
Ausstattung.
4. Weiterhin verfolgt der Verein folgende Ziele:
a) Aus- und Fortbildung alles Rettungsdiensttätigen im Kindernotarztdienst.
b) Öffentlichkeitsarbeit.
5. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
6. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
7. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.


§ 2a
1. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind,
oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 3 Mitgliedschaft
1. Erwerb der Mitgliedschaft
a) Mitglieder können Einzelpersonen, Vereinigungen, Gemeinden, Gemeindeverbände
oder sonstige Institutionen werden, die sich zur Zahlung des
Mitgliedsbeitrages bereit erklären, und bei einem Vorstandsmitglied schriftlich
um Aufnahme ersuchen. Das Mitglied erkennt die Satzung der Fördervereins
Kindernotarztdienst München e.V. an.
b) Über die Aufnahme entscheidet bei einer evtl. Ablehnung durch den Vereinsvorstand
die Mitgliederversammlung, wenn diese angerufen wird. Hier
wird vereinsintern endgültig entschieden.
2. Beendigung der Mitgliedschaft
a) Die Mitgliedschaft endet durch Austrittserklärung, Ausschluss, Tod oder
Streichung der Mitgliedschaft.
b) Der Austritt ist nur zum Ende des Kalenderjahres möglich; der Austritt ist
einem Vorstandsmitglied gegenüber schriftlich bis zum 31.12. des Jahres
zu erklären.
c) Bereits entrichtete Beträge werden beim Austritt nicht zurückerstattet.
3. Ausschluss eines Mitglieds
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden,
a) wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt.
b) wenn es in sonstiger grober Weise wiederholt gegen die Vereinssatzung
und interne Vereinsregeln verstößt.
4. Über den Ausschluss entscheidet der Vereinsvorstand. Es muss mit einfacher
Mehrheit entschieden werden. Dem Mitglied muss vorher Gelegenheit zur Stellungnahme
gegeben werden. Gegen den Beschluss des Vereinsvorstandes ist
innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Mitgliederversammlung
zulässig. Diese entscheidet mit 2/3 Mehrheit der anwesenden
Mitlieder auf ihrer ordentlichen Versammlung, sofern hier keine außerordentliche
Versammlung stattfindet. Wenn es die Interessen des Vereins gebieten,
kann der Vereinsvorstand seinen Beschluss als vorläufig vollziehbar erklären. Die
Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist frühestens nach Ablauf
eines Jahres wieder möglich. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vereinsvorstand.
5. Streichung der Mitgliedschaft
Ein Mitglied scheidet mit Streichung der Mitgliedschaft aus dem Verein aus. Die
Streichung erfolgt, wenn das Mitglied mit der Zahlung des Beitrages länger als
drei Monate im Rückstand ist und diesen Betrag auch nach schriftlicher Mahnung
durch den Vereinsvorstand nicht innerhalb von drei Monaten nach Absendung der
Mahnung voll entrichtet.
6. Die Mitgliedschaft verpflichtet zur Unterstützung des Vereins bei der Durchführung
seiner satzungsgemäßen Aufgaben und Ziele.


§ 4 Mitgliedsbeiträge
1. Die Mitgliedsbeiträge dienen in erster Linie zur Unterhaltung der laufenden
Unkosten des Vereins. Eventuelle Überschüsse werden jeweils am Jahresende in
Form von Sachmitteln dem Kindernotarztdienst München entsprechend § 2.2 zur
Verfügung gestellt, sofern laufende Projekte das Geschäftsjahr nicht überschreiten.
2. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages,
sowie dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.
3. Die Beiträge dürfen nur für die in der Satzung verankerten Aufgaben und Zwecke
verwendet werden.


§ 5 Organe des Vereins
1. Die Vereinsorgane sind:
a) der Vereinsvorstand, § 6
b) der vertretungsberechtigte Vorstand, § 6 a
c) die Mitgliederversammlung


§ 6 Zusammensetzung des Vereinsvorstandes
1. Der Vereinsvorstand besteht aus:
a) dem 1. Vorsitzenden
b) dem 2. Vorsitzenden
c) dem 3. Vorsitzenden
d) dem 4. Vorsitzenden
e) dem Kassier
f) dem Schriftführer
2. Mitglied des Vereinsvorstandes kann jedes ordentliche Vereinsmitglied werden.
3. Der Vereinsvorstand führt die Geschäfte des Vereins.
4. Der Vereinsvorstand wird jeweils auf die Dauer von zwei Jahren von der Mitgliederversammlung
gewählt.
5. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist vom Vereinsvorstand
innerhalb von dreißig Tagen ein neues Vorstandsmitglied für die
Restzeit hinzuwählen.
6. Eine Vorstandssitzung kann von jedem Vorstandsmitglied beim 1. Vereinsvorstand
beantragt werden. Die Vorstandssitzung soll dann innerhalb dreißig Tagen
stattfinden.


§ 6 a Der vertretungsberechtigte Vorstand
Die vier Vorsitzenden vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich (Vorstand
im Sinne des § 26 BGB). Jeder ist allein vertretungsberechtigt.


§ 7 Die Mitgliederversammlung
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt.
2. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder.
3. Die Versammlung beschließt die Entlastung des Vereinsvorstandes, über Satzungsänderungen,
sowie über alle Punkte, die Gegenstand der Tagesordnung
sind.
4. Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vereinsvorstand
mit einer Frist von mindestens 14 Tagen vor der Veranstaltung unter Bekanntgabe
der Tagesordnung. Die Einladung erfolgt per Anschreiben durch Bekanntmachung
in der Süddeutschen Zeitung.
5. Anträge können von Mitgliedern gestellt werden. Über Anträge, die beim Vereinsvorstand
nicht mindestens fünf Tage vor der Versammlung eingehen, kann nur
mit Zustimmung der Mitgliederversammlung abgestimmt werden.
6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder
beschlussfähig. Sie entscheidet mit 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder,
soweit die Satzung oder das Gesetz nichts anderes vorschreibt.
7. Die Wahl des Vereinsvorstandes erfolgt in offener Abstimmung, es sei denn, eines
der anwesenden Mitglieder verlangt eine geheime Abstimmung.
8. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu erstellen, das vom 1. Vorsitzenden
und vom Schriftführer unterschrieben wird.
9. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen von 1/3 aller Mitglieder
oder auf Beschluss des Vereinsvorstandes einzuberufen.
10. In der Mitgliederversammlung hat der Vereinsvorstand Rechenschaft über das
vergangene Geschäftsjahr abzulegen (Geschäftsjahr ist gleich Kalenderjahr).
11. Die Mitgliederversammlung bestimmt Kassenrevisoren, wenn dies erforderlich ist.
Die Kassenrevisoren dürfen nicht Mitglieder des Vereinsvorstandes sein.


§ 8 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 9 Auflösung des Vereins
1. Der Verein kann aufgelöst werden:
a) auf Beschluss einer eigens zu diesem Zweck unter Einhaltung einer vierwöchigen
Frist einberufenen Mitgliederversammlung.
b) bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke.
2. In dieser Versammlung müssen mindestens 2/3 der Mitglieder anwesend sein.
Zur Beschlussfassung ist eine 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder notwendig.
3. Kommt eine ordentliche Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14
Tagen eine weitere Mitgliedervollversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht
auf die Zahl der anwesenden Vereinsmitglieder beschlussfähig ist. Auch hier ist
eine 2/3-Mehrheit zur Beschlussfassung notwendig. Darauf ist bei der Einberufung
hinzuweisen.
4. In der gleichen Versammlung sind dann die Liquidatoren zu bestimmen.
5. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen
Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an den Verein KlinikClowns Bayern
e.V. in Freising, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke
an den vier Münchner Kinderkliniken zu verwenden hat.


§ 10 Inkrafttreten
Die Satzung tritt am Tage der Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht
München in Kraft. Etwaige Änderungen aufgrund von Verfügungen der Gerichtes
oder anderer Behörden kann der Vorstand des Vereins von sich aus vornehmen.